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Kinder bei der Kinderfreizeit in Rumänien

Sommereinsatz

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker…“

Matthäus 28:19

Bericht von der Fahrt nach Rumänien am 07.08.2026

Ich grüße euch liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern,

ich wollte euch gern mitteilen, dass wir uns als gesamte Gruppe am Freitag, den 07.08.2026 in Düren bei Juri zuhause getroffen haben. Wir haben damit begonnen die Hilfsgüter zu verpacken und in das Auto zu laden. Wir hatten einige Hilfsgüter, Geschenke für Kinder und Erwachsene sowie Materialien dabei, die wir für die Durchführung der Freizeiten für die Kinder benötigten. Wir waren mit zwei Fahrzeugen unterwegs: einem Transporter, den Bruder Juri für den Dienst in Moldawien gekauft hat, und einem Missionsfahrzeug, mit dem er seine Einsätze und Fahrten durchführt. Obwohl wir geplant hatten, um 17:00 Uhr loszufahren, konnten wir erst nach 19:00 Uhr losfahren. Vor der Abfahrt beteten wir gemeinsam und machten uns auf den Weg.

Unterwegs holten wir Bruder Peter, einen Pastor aus Moldawien ab. Er sollte den Transporter begleiten, der für den Dienst in Moldawien bestimmt war und er ist extra gekommen um das Auto zurück zu fahren. Wir trafen ihn auf einem Rastplatz, beteten gemeinsam und setzten anschließend unsere Fahrt fort. Eine lange Reise lag vor uns. Wir fuhren durch mehrere Länder: Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien.

Nicht weit von der rumänischen Grenze entfernt bekam eines unserer Fahrzeuge und zwar das Auto welches für Moldawien gekauft wurde, einen platten Reifen. Dadurch verloren wir viel Zeit, da der Reifen repariert werden musste. Doch auch darin sahen wir die Hand Gottes: Der Reifen hatte einen Schaden und hätte während der Fahrt plötzlich platzen können. Bei einem voll beladenen Fahrzeug hätte dies zu einem schweren Unfall oder sogar zum Umkippen des Fahrzeugs führen können.

Diejenigen, die im anderen Fahrzeug unterwegs waren, setzten ihre Fahrt fort und kamen schon bald an das Ziel wo sie vom Pastor Br. Alexander und Schwester Lilia herzlich aufgenommen wurden. Sie versorgten uns mit einem leckeren Mittagessen und haben uns einen Platz zum Ausruhen zur Verfügung gestellt und so warteten wir bis die anderen ankamen.

Anschließend fuhren wir zu dem Ort, in dem wir eine Kinderfreizeit für Roma-Kinder durchführen sollten. Die örtlichen Christen empfingen uns herzlich und bewirteten uns mit einem leckeren Abendessen. Danach zeigten sie uns das Haus, in dem wir während unseres Aufenthalts wohnen konnten.

Gemeinsam begannen wir, die Fahrzeuge zu entladen und die Materialien für das bevorstehende Kinderlager vorzubereiten. Müde, aber zufrieden kamen wir schließlich im Haus an. Dort stellten wir jedoch fest, dass kein Wasser vorhanden war und wir keine Möglichkeit hatten zu duschen. Bruder Peter, unser Fahrer, hatte eine Tante, die in dieser Gegend wohnte. Obwohl auch er nach der langen Fahrt sehr müde war, fuhr er mit uns zu ihr. Sie nahm uns herzlich auf und wir konnten dort duschen. Erst danach konnten wir zu unserem Haus fahren und uns schlafen legen. So ging unser Samstag, der 08.08.2026, zu Ende.

Am Sonntagmorgen standen wir sehr früh auf und fuhren zum Gebetshaus, um den Tag zu planen und alles für unsere Veranstaltungen vorzubereiten. Wir frühstückten bei einer einheimischen christlichen Familie. Sie hatten sich große Mühe gegeben um uns ein gutes Frühstück vorzubereiten. Außerdem hatten sich Freunde aus einer ukrainischen Gemeinde unserem Team angeschlossen. Gegen 10 Uhr begannen wir mit der Versammlung für die Roma-Kinder. Wir erzählten ihnen von Christus und von den Wundern, die Er im Leben von Menschen getan hat und bis heute tut. Anschließend gab es einen Aufruf um ein Gebet der Buße zu sprechen. Einige Kinder kamen nach vorne, um dafür zu beten.

Direkt nach der Versammlung begannen die verschiedenen Hobby Gruppen. Das war ziemlich herausfordernd, weil die Roma-Kultur ihre eigenen Besonderheiten hat und fast keiner von uns ihre Sprache beherrschte. Leider müssen wir auch zugeben, dass wir nicht damit gerechnet hatten, dass einige der Kinder Materialien mitnehmen würden und dass es ihnen an einem Verständnis für Disziplin fehlte. Viele benötigte Materialien für die Gruppen wurden von den Kindern mitgenommen und durch ihr Verhalten drohte aus der kreativen Beschäftigung ein kleines Chaos zu werden. Doch mit Gottes Hilfe konnten wir die Gruppen trotzdem gesegnet durchführen.

Nach den Gruppen gingen alle Kinder zu den Sportspielen. Zu diesem Zeitpunkt waren leider mehrere Spielsachen und Gegenstände, die für die Spiele vorgesehen waren, von den Kindern ungefragt mitgenommen worden. Alle unsere Versuche, sie dazu zu bewegen, die mitgenommenen Sachen zurückzugeben, blieben erfolglos. Schließlich verabschiedeten wir die Kinder und sie gingen mit den mitgenommenen Sachen nach Hause.

Nach der Veranstaltung mit den Kindern gingen wir zu einer Versammlung in der örtlichen Roma-Gemeinde. Dort durften wir mitwirken, und einige von uns erzählten, wie sie zu Gott gefunden hatten und wie sie sich bekehrt hatten. Nach der Versammlung verteilten wir Lebensmittelpakete an die Menschen.

Danach fuhren wir zu einer weiteren Versammlung, diesmal in einer ukrainischen Gemeinde. Dort hatten wir eine wunderbare Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern. Gemeinsam lobten und priesen wir Gott und nahmen gemeinsam am Abendmahl teil. Am Abend luden uns die Freunde aus der ukrainischen Gemeinde zum Essen ein. Dort setzten wir unsere Gemeinschaft in einer schönen und herzlichen Atmosphäre fort. So ging unser Sonntag zu Ende.

Der zweite Tag in Rumänien

Am nächsten Tag erwartete uns bereits der zweite Tag des Kinderlagers und zugleich unser letzter Tag in Rumänien. Am Morgen frühstückten wir und fuhren anschließend zum Gebetshaus, um uns auf den bevorstehenden Tag vorzubereiten. Freunde aus der ukrainischen Gemeinde haben sich uns angeschlossen.

Am Morgen begann um 10 Uhr wieder das Programm für die Kinder. Dieses Mal erzählten wir ihnen die Geschichte von David und Goliath. Dabei wollten wir den Kindern besonders vermitteln, wie wichtig es ist, auf Gott zu vertrauen und nicht allein auf die eigene Kraft. Denn Gott hilft denen, die ihre Hoffnung auf Ihn setzen. Die Geschichte wurde von einigen Brüdern dargestellt. Dabei wurde sich bemüht so gut wie möglich darzustellen, was den Brüdern sehr gut gelang. Die Kinder hatten große Freude daran und verfolgten die Aufführung mit Begeisterung.

Anschließend fanden wieder die verschiedenen Bastel Gruppen statt. Aus den Erfahrungen des ersten Tages hatten wir gelernt und diesmal nur so viele Materialien mitgenommen, wie für die jeweiligen Gruppen tatsächlich benötigt wurden. Dadurch verliefen die Hobby Gruppen wesentlich ruhiger und geordneter.

Nach Abschluss der Hobby Gruppen versammelten wir die Kinder noch einmal im Gebetshaus. Gemeinsam beteten wir mit ihnen und anschließend durften wir die zuvor vorbereiteten Geschenke an die Kinder verteilen. Auch für die Eltern hatten wir Lebensmittelpakete vorbereitet, die wir ihnen überreichen konnten. Im Hof des Gebetshauses war bereits ein großer Tisch mit Essen für uns vorbereitet.

Danach mussten wir uns bereits auf die Weiterreise nach Moldawien vorbereiten. Wir packten unsere Koffer und Kisten zusammen, verstauten alles in dem Bus und machten uns schon bald auf den Weg. Damit ging unser Aufenthalt in Rumänien zu Ende. Es war eine sehr gesegnete und zugleich ereignisreiche Zeit.

Wir durften im Dienst für Gott arbeiten, Menschen von Jesus Christus erzählen und ganz praktische Hilfe weitergeben. Besonders dankbar waren wir auch für die herzliche Gemeinschaft mit den Christen vor Ort, die uns liebevoll aufgenommen und unseren Einsatz tatkräftig unterstützt hatten. Wir hoffen, dass Gott uns noch weitere Male nach Rumänien führen wird.

Unser Gebet ist, dass das ausgestreute Wort Gottes und alles, was wir den Menschen mitgeben durften, in ihren Herzen Wurzeln schlägt, wächst und Frucht bringt.

Bericht zusammengestellt:
1. Schwester Oksana Kryshtalevich (Mitarbeiterin des Einsatzes)
2. Bruder Juri Kleer (Leiter der Gruppe)

Verladung und Abfahrt nach Rumänien

Verladung und Abfahrt nach Rumänien

Treffen auf dem Parkplatz mit Pastor Peter aus Moldawien

Treffen auf dem Parkplatz mit Pastor Peter aus Moldawien

Ausfall des Hinterradreifens und Reparatur

Ankunft am Veranstaltungsort der Freizeit und Entladen des Busses

Durchführung einer Kinderfreizeit mit Roma-Kindern

Durchführung einer Kinderfreizeit mit Roma-Kindern

Durchführung von der Freizeit und Musikdienst

Durchführung von der Freizeit und Musikdienst

Bastelgruppe

Bastelgruppe

Der Dienst in der Roma-Gemeinde

Der Dienst in der Roma-Gemeinde

Verteilung von Lebensmittelpaketen

Dienst in der ukrainischen Gemeinde

Dienst in der ukrainischen Gemeinde

Letzter Dienst mit den Kindern in der Gemeinde

Letzter Dienst mit den Kindern in der Gemeinde

Verteilung von Geschenken an die Kinder und die Eltern

Verladung der restlichen Ladung und Weiterfahrt nach Moldawien

Verladung der restlichen Ladung und Weiterfahrt nach Moldawien

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